Oste-Saga auf der Zielgeraden: Termine und Kartenerwerb

Termine und Eintrittskarten

Freitag, 10. April in der Eulsete-Halle Himmelpforten (Karten:  Rathaus Himmelpforten)

Donnerstag, 16. April in der Kirche Hechthausen (Karten: Rathaus Hechthausen)

Donnerstag, 23. April im Ostekrug Geversdorf (Karten: Bürgerbüro Rathaus Cadenberge)

Freitag, 8. Mai im Gasthof Zur Post Oederquart (Karten: Gasthof Zur Post)

Donnerstag, 21. Mai in der Kulturscheune Drochtersen (Karten: Rathaus Drochtersen)

Donnerstag, 28. Mai in der Kulturmühle Osten (Karten: Nicotel Osten)

 

Beginn ist jeweils um 19 Uhr.

Proben zum Projekt der LEADER-Region Kehdingen-Oste sind in vollem Gange

Die Idee Geschichte und Geschichten von der Oste in einem Multimedia-Projekt auf die Bühne zu bringen nimmt nun langsam aber sicher Gestalt an. Die Proben für die sechs Bühnenaufführungen laufen auf Hochtouren.

Am Freitag, 10. April 2026, geht in der Himmelpfortener Eulsete-Halle der Vorhang auf für die Premiere, ja die Welturaufführung der Oste-Saga. Die Besucher erwarten zwei Stunden Heimatkunde der etwas anderen Art.

„Die Filme zu den einzelnen Themenbereichen sind fertig geschnitten und vertont, nun werden die Interviews mit den historischen Persönlichkeiten geprobt“, sagt Thomas Rosteck, Initiator, Autor und Moderator der Oste-Saga.

Fluten und Flutopfer, Fähren, Landwirtschaft, Schifffahrt, Walfang und die Geschichte der Anna aus Blumenthal finden sich u.a. in der Oste-Saga wieder, illustriert anhand von Filmen und ganz persönlich beleuchtet aus der Sicht historischer Persönlichkeiten, die an der Oste gelebt und gewirkt haben. So werden der Amtmann Ernst-Friedrich Pflueg aus Himmelpforten, der Gräpeler Reedereigründer Klaus Wilhelm tom Wörden, der Kaufmann Johann Thumann aus Geversdorf, der Hechthausener Gutsherr Max von Marschalck und Anna Meyer aus Blumenthal und ihr Henker Christian Schwarz leibhaftig auf der Bühne Rede und Antwort stehen.

„Die Darsteller der historischen Persönlichkeiten sind sicherlich ein Stück weit schauspielerisch gefordert, viel wichtiger aber ist, dass sie den von ihnen Dargestellten Leben einhauchen, dass ihnen die Zuschauer das auch abnehmen, was sie aus ihrem Leben, aus ihrer Zeit berichten“, hofft Thomas Rosteck.

May-Britt Müller, Regionalmanagerin der LEADER-Region Kehdingen-Oste, hebt das Alleinstellungsmerkmal der Oste-Saga und ihrer Machart hervor. „Mit Mitteln der Europäischen Union aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und der Kofinanzierung durch alle sechs Mitgliedskommunen unterstützt die LEADER-Region die Entstehung der Oste-Saga. Wir haben das Projekt gefördert, weil es sich um eine völlig neue Art der Darstellung der Geschichte der Region an der unteren Oste handelt. Um möglichst viele Menschen daran teilhaben lassen zu können, führen wir die Oste-Saga wird in allen sechs Mitgliedskommunen auf. So wächst unsere Region wieder ein Stück mehr zusammen.“

Martina Wagner von der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten, die offiziell als Trägerin des Projekts fungiert, ergänzt: „Wir betreten sicherlich Neuland mit der Oste-Saga. Ein Kulturprojekt wie dieses haben wir noch nie gefördert. Bislang wurde meist gebaut oder umgestaltet, hier besteht die Förderung aus sechs Aufführungen, die über die gesamte Leader-Region verteilt werden. Wir sind nicht nur gespannt, wie das Projekt beim Publikum ankommt, wir erhoffen uns auch eine nachhaltige Wirkung, was die Attraktivität der Region Kehdingen-Oste betrifft. Vielleicht identifizieren wir uns alle nach der Oste-Saga ein bisschen mehr mit unserer Region und ihrer Geschichte, das wäre für mich ein toller Erfolg!“

Im Moment sind die Laiendarsteller damit beschäftigt, in das Leben der von ihnen verkörperten Persönlichkeiten einzutauchen. „Ich hoffe, es gelingt uns nicht nur historische Begebenheiten wieder in Erinnerung zu rufen, durch aktuelle Bezüge zur Gegenwart soll auch verdeutlicht werden, dass die Personen, die wir quasi ins Leben zurückholen, Spuren in der Region hinterlassen haben. Spuren, die bis heute sichtbar sind und Bedeutung haben“, sagt Autor Thomas Rosteck. 

Die Darsteller werden dabei in für sie und ihre Zeit typischen Kostümen auftreten, die aus dem Atelier der Kostümbildnerin Angela Gottschalk aus Stade stammen. Auch sie hat eine ganze Menge Recherche in das Projekt gesteckt, denn nicht von allen Personen gibt es Fotos oder Gemälde. „Da musste ich schauen, was in der Zeit getragen wurde, dazu ein Schuss Phantasie und ich hoffe, dass damit die Figuren und was sie berichten, noch authentischer werden“, sagt Angela Gottschalk.

Für die Aufführungen wird kein Eintrittsgeld erhoben. Aufgrund der begrenzten Platzzahl und für eine bessere Planung werden jedoch Eintrittskarten ausgegeben. Die Karten sind ab Mittwoch, 11. März, jeweils nur in den Orten der jeweiligen Aufführung erhältlich.

 

Stand: März 2026

Infos zur Oste-Saga

2023 erste Ideen und Vorüberlegungen, Erstellung eines ersten Exposés

April 2024: Bewilligung des Leader-Projekts und Beginn der Detailarbeiten, Casting der Darsteller

August 2025: Dreh der Einspielfilme

Januar und Februar 2026: Schnitt und Vertonung der Einspielfilme, Erstellung des endgültigen Librettos

Buch und Regie: Thomas Rosteck

Kamera: Martin Wampl, Jonas Rambow, Thomas Rosteck

Schnitt: Matthias Heise

Bühnentechnik: Matthias Rambow

Musik: Liam Lohse

Kostüme: Angela Gottschalk

Sprecher: Dirk Glaser

Produktionsleitung: May-Britt Müller, Martina Wagner

Projektträger: Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten,

Samtgemeindebürgermeister Holger Falcke

Rollen und ihre Darsteller:

Anna aus Blumenthal: Denise Volkens, Amelie Markull

Christian Schwarz, Henker: Uwe Uhlendorf

Ernst-Friedrich Pflueg, Amtmann: Frank Drewes

Klaus Wilhelm tom Wörden, Reeder: Detlev Burfeind

Johann Thumann, Kaufmann: Jörn-Hinnerk Abbe

Max von Marschalck, Gutsherr: Erich Büsing

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